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Kaufberatung RETINA oder nicht-RETINA MacBooks

Gepostet am | 25. Oktober 2012 | 2 Kommentare

Apple hat am 23. Oktober 2012 Updates für die MacBook-Linie vorgestellt. Dazu gehört z.B. ein 13″ RETINA-MacBook Pro. Welches Gerät also für wen?

Es geht hier um insgesamt 3 Nutzertypen: überwiegend Mobil, Mobil und im Büro und fast nur im Büro.

1. Der überwiegend Mobile Nutzer.

Dieser Typ nimmt sein MacBook überall mit hin, arbeitet hier und da und ist eher selten im Büro anzutreffen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

1.1. MacBook Air 11″ – 1.549,–
1.7 GHz, 8 GB Ram, 256 GB SSD

1.2. MacBook Air 11″ – 1.259,–
1.7 GHz, 8 GB Ram, 128 GB SSD

Sinnvolle Erweiterung ist eine externe USB 3.0 2,5″ Festplatte. Dann kann es auch das MacBook Air mit der kleineren SSD sein. Wichtig ist die Aufrüstung auf 8 GB Ram, da dies nach dem Kauf nicht mehr möglich ist. Das größere Display vom MacBook Air 13″ lohnt sich, wenn die 5cm Bildschirmdiagonale wichtig sind. Die technischen Daten machen den Aufpreis nicht notwendig.

Für den Büroeinsatz sehr tauglich hat sich das MacBook Air 11″ erwiesen. Dazu gehören jedoch externe Tastatur und Maus sowie ein 21″ bis 24″-Monitor mit Full-HD. Wer möchte, besorgt sich ein externes DVD-Laufwerk mit oder ohne Bluray-Funktion.

Diese Kombination hat beim Autor in den letzten knapp 15 Monaten sehr gut funktioniert, und ist eine gute Empfehlung für Nutzer, die 75% unterwegs und 25% im Büro arbeiten.

2. Mobil und im Büro

Dieser Nutzertyp hat ein eigenes Büro, in dem er etwa 50% der Zeit verbringt. Die restliche Zeit ist er auf Achse oder anderweitig unterwegs und möchte dann auch arbeiten.

Hier empfiehlt sich das kleine MacBook Pro, das in der Nicht-RETINA-Version auch noch ein DVD-Laufwerk besitzt.

2.1. MacBook Pro 13″ – 1.249,–
2,5 GHz, 4 GB Ram, 500 GB HD, DVD-Laufwerk

2.2 MacBook Pro 13″ RETINA – 1.749,–
2,5 GHz, 8 GB Ram, 128 GB SSD

Das MacBook Pro OHNE RETINA lässt sich aufrüsten. Daher hier 2×4 GB Speicher besorgen und umbauen. Eine weitere Empfehlung dazu ist, das interne DVD-Laufwerk gegen eine zweite Platte zu tauschen. So lässt sich eine SSD mit 64 GB mit System und Programmen verbauen, und die Original-HD mit 500 GB als Datenspeicher nutzen. Das DVD-Laufwerk sitzt in einem externen Gehäuse. (Kit z.B. von hardwrk.com)

Das RETINA-Modell verfügt nicht mehr über ein DVD-Laufwerk. Hier ist es außerdem angebracht, direkt 8 GB zu verbauen, da die Aufrüstung unmöglich ist. Die 256 GB SSD macht Sinn, wenn man Geld hat und den Platz braucht. Alternativ kommt eine externe USB 3.0 2,5″ HD dazu.

Für den Büroeinsatz sind natürlich Tastatur und Maus sinnvoll. Auch ein 21″ bis 24″ großer Monitor macht mehr Spaß.

Die Empfehlung für Nutzer, die zu etwa 50% unterwegs und 50% im Büro arbeiten. Das MacBook Pro mit DVD-Laufwerk und Ergänzung mit zweiter SDD macht hier wohl am meisten Sinn.

3. Im Büro

Der dritte Nutzertyp nimmt sein Gerät nur ab und zu mit. Ansonsten arbeitet er überwiegend im Büro an einem festen Platz.

3.1 MacBook Pro 15″ – 1.879,–
2,3 GHz Quad, 4 GB Ram, 500 GB HD, DVD-Laufwerk

3.2 MacBook Pro 15″ RETINA – 3.099,–
2,6 GHz Quad, 16 GB Ram, 512 GB SSD

Auch hier gilt: Im NICHT-RETINA ist ein DVD-Laufwerk installiert, im RETINA dafür eine SSD. Das NICHT-RETINA kann erweitert werden, das RETINA nicht. Der Aufpreis ist jedoch extrem. Wer die hohe Auflösung, etwa für Videobearbeitung mit 1080p, benötigt, sollte das größere MacBook nehmen.

Beide MacBook Pro 15″ haben einen zweiten Grafikchip und einen Quad-Core I5 oder i7. Das RETINA sollte direkt mit der gewünschten Ausstattung gekauft werden, da es nicht mehr erweiterbar ist. Im Gegensatz dazu kann das normale MacBook selbst erweitert werden.

Beste Wahl: Standard-MacBook Pro 15″ mit non-glare Bildschirm (= + 100 Euro), Speicher selber aufrüsten (auf 8 oder besser 16 GB), dann das interne DVD-Laufwerk gegen eine zweite Festplatte – SSD mit 64 GB für System und Programme – tauschen.

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Kommentare

2 Antworten auf “Kaufberatung RETINA oder nicht-RETINA MacBooks”

  1. Christian
    18. März 2013 @ 14:45

    Gibt es denn für den Umbau des Laufwerks in eine SSD ein Blende? Sonst säh das stark schlecht aus :D

  2. Jörg Burbach
    18. März 2013 @ 14:58

    Ne, es gibt keine Blende, aber ein Staubschutz ist vorhanden…

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